
Maté
Ein bitterer, krautiger Grünton mit einer rauchigen, gerösteten Qualität. Maté bringt eine erdige Energie in Kompositionen, die sich von Tee- oder Kräuternoten unterscheidet.
Duftpyramide
Olfaktorischer Charakter
Bitter, rauchig und krautig. Maté hat eine erdige Vitalität, die sowohl grün als auch geröstet wirkt. Es ist durchsetzungsfähiger als grüner Tee und hat einen robusten, südamerikanischen Charakter.
Ursprung & Ernte
Yerba mate (Ilex paraguariensis) ist in Südamerika heimisch, hauptsächlich in Argentinien, Brasilien und Paraguay. Die Blätter werden getrocknet, manchmal geräuchert, und das aromatische Profil wird synthetisch für die Parfümerie rekonstruiert.
Schlüssel-Moleküle
Der Akkord besteht aus Pyrazinen (geröstete Qualität), cis-3-Hexenol (grüne Frische) und Spuren von Guaiacol (rauchiger Charakter). Natürliches Maté-Absolut existiert, wird jedoch selten in feinen Düften verwendet.
Sicherheit & Regulierung
Synthetische Maté-Akkorde sind gut charakterisiert und IFRA-konform. Keine signifikanten Allergiebedenken. Der Akkord ist sicher für die Verwendung in feinen Duftkonzentrationen.
In der Parfümerie
Eine ungewöhnliche Note, die Charakter zu grünen und aromatischen Kompositionen hinzufügt. Zu finden in Acqua di Gio Profumo von Armani. Passt zu Vetiver, Zitrusfrüchten und aromatischen Kräutern. In KIDA KYO verleiht Maté erdige Vitalität.
Geschichte
Der Maté-Konsum ist seit Jahrhunderten zentral für die südamerikanische Kultur und hat seinen Ursprung bei den Guarani. Seine Verwendung in der Parfümerie ist modern und selten und bietet Parfümeuren eine unverwechselbare grüne Note mit mehr Körper als traditionelle Teearomen.







